Nuklearmedizin

Methode

Die Nuklearmedizin umfasst zahlreiche Untersuchungsverfahren, die unter Anwendung schwach radioaktiver Stoffe, die Darstellung unterschiedlicher Organfunktionen möglich macht. Markierte Substanzen werden in eine Vene gespritzt; über die Blutbahn gelangen sie dann in den zu untersuchenden Körperabschnitt und geben von hier aus Signale ab. Diese werden in einem hochempfindlichen Kamerasystem aufgefangen und zu Bildern, den sogenannten Szintigrammen, verarbeitet.

Anwendung

Die moderne Nuklearmedizin bietet ein breites Anwendungsspektrum. Hauptaufgabengebiet ist die Untersuchung folgender Organe: Schilddrüse, Skelett, Nieren, Lunge, Herz und Leber. Neben der anatomischen Darstellung werden vor allem die Organfunktionen bildlich erfasst.

Gründe, die Untersuchung nicht durchzuführen

Prinzipiell kann jeder Patient untersucht werden. Bei Schwangerschaft und während der Stillzeit sollte die Untersuchung möglichst nicht durchgeführt werden.

Mögliche Begleiterscheinungen

Bei den verwendeten Substanzen sind in der Regel keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Patientenvorbereitung

Eine besondere Vorbereitung ist bei den meisten Untersuchungen nicht erforderlich. In speziellen Fällen werden wir Sie bei der Terminvergabe über die notwendigen Maßnahmen informieren.

Dauer

Durchschnittlich muss mit einer Untersuchungszeit von ca. 30 Minuten gerechnet werden. Manche Abläufe erfordern mehrere Aufnahmen zu verschiedenen Zeitpunkten mit entsprechender Verlängerung. Sie werden hierüber bei der Terminvereinbarung informiert.

  • Herz: ca. 5 h
  • Knochen: ca. 3-4 h
  • Niere: ca. 1,5 h
  • Schilddrüse: ca. 0,5 h
  • Lunge: ca. 1 h

Ergänzungsuntersuchungen

Die Nuklearmedizin verfügt über sehr aussagekräftige Untersuchungsmethoden. Sie kann jedoch in manchen Fällen Fragen offen lassen, die eine weitere Abklärung durch ergänzende Verfahren notwendig machen (z. B. Computertomographie, Kernspintomographie).

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten

Befundberichte und Bilder eventueller Voruntersuchungen (z. B. Röntgen, Kernspintomographie, Computertomographie, Ultraschall) können bei der Befundung hilfreich sein und sollten, wenn möglich vorliegen.

 

 

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